Projektvideos – Wir bei der Arbeit

Hier findest du Projektvideos und lernst unsere Arbeit kennen. Rasch wird klar, dass wir unsere Szenen mit viel Anspruch und Ehrgeiz drehen. Missgeschicke werden weggelacht oder konzentriert übergangen. Fehler oder zu viele Anweisungen auf einmal werden tapfer ignoriert. Jede Projekteinheit dauert ca. 30 bis 45 Minuten und ist meist viel zu schnell wieder um. Doch schau uns doch selbst einmal über die Schultern oder auf die Puppen…

Projektvideo: Übung für die erste Szene von Abenteuer in Flaggenstein. Opa und Lukas sind die Star des Aufzugs:

DAS KOFFERTHEATER

Vor gar nicht langer Zeit fand ich meine vierzig Jahre alten Marionetten in Dachbodenschachteln. Es gelang mir dann in den Folgemonaten, neue Figuren meist sehr günstig zu ersteigern oder gebraucht zu kaufen. Um das Medium der Fadenfiguren zu den Kindern in unsere Gruppen zu bringen, musste eine mobile Lösung her: Ein alter Wanderkoffer und ein nicht mehr benötigtes Regal bildeten die Grundelemente. Mein Ziel war es, eine einfache Marionettenbühne zu bauen. Das Besondere dabei: Eigentlich bin ich nicht gerade handwerklich geschickt ;-). In der Folge des Projekts ist das eigentlich ein Schwerpunkt unseres Strebens: DAS KOFFERTHEATER weiterlesen

Deutschland im Halbfinale!

Guten Morgen, meine Damen und Herren! Hier ist wieder ihr Reporter Paul Plaudertasche. Ich melde mich hier live aus Flaggenstein. Bei mir habe ich Frau Groß, mit der wir nun ein Interview führen:

Paul Plaudertasche: Liebe Frau Groß, unsere Mannschaft steht im Halbfinale zur Europameisterschaft 2016. Wie haben Sie das Spiel erlebt?

Frau Groß: Meine Nerven! Hätten die Boum net aweng früher a Door schäyßen könna? Mäyn die denn in a Elfmetaschäyßen kumma? I man, dey ham fei goud gspielt. Wäy däy vorgange sin, so akribisch, als dädns Schach spüln oder a Schloss knacken.

Paul Plaudertasche: Nun, Frau Groß, haha. Sie müssen schon zugeben, dass das Elfmeterschießen ein Höhepunkt des Turniers war!

Frau Groß: No freili! Mei, mir hat fei der Mo do Leid ton, der mit di graue Haar. I hob denkt, der schäyßstn etz nei. Aber als der dräyber gschossen hot, meine Nerven! I därf mir suwos nimmer ouhschaun. I man, die Leute in Flaggenstein wissen doch, des i mi net aufregn därf.

flaggenstein Frau gross

Die wissen doch, was sonst passiert!

Paul Plaudertasche: Nun gut, Frau Groß. Nun ist es ja vorbei und wir freuen uns schon auf das nächste Spiel unserer großen Mannschaft gegen…

Frau Groß: …Fronkreisch oder Ischland!

Paul Plaudertasche: Ah, ich sehe, da kennt sich jemand aus! Danke Frau Groß für das Interview! Dies war für Sie, haha, live aus Flaggenstein, Paul Plaudertasche. Wir schalten nun zurück zur äh Homepage, haha…

Reich ist, wer träumen kann

Der arme Poet Marionettencollage

Es ist ein regnerischer Sommertag und wieder tropft es rhythmisch durch das Dach. Wie du siehst, ist Kasperle zu Hause geblieben und feilt wieder an ein paar Buchstaben für sein Gedicht, das schon seit Jahren kein Ende finden will. Wer es im Leben zu etwas bringen will, der sollte sich nicht allein aufs Träumen verlassen. Doch wehe dem, der gar nicht träumen kann. Er mag einen dicken Geldbeutel haben, doch sein Herz ist arm. Traurig, dass er es am Ende vielleicht gar nicht spürt.

Manchmal, an einem Tag wie diesen, kann man ein wenig loslassen und sich seine eigene kleine heile Welt erträumen. Und nur du selbst weißt, woraus sich dieser kurze Augenblick zusammensetzt. Lass uns nun einmal in das Innere vom Kaperle schauen und zusehen, woran er gerade denkt…

Man könnte meinen, der kleine Poet könne sich nicht einmal einen Teppich leisten. Doch das denkst vielleicht du! In Wirklichkeit siehst du in dieser Szene den wertvollen, hunderte Jahre alten Holzboden des großen Rittersaals in der Nürnberger Kaiserburg! Das glaubst du nicht? Dann sieh nur:

Kaiersburg Nbg Collage k

Die Wände von Kasperles Zimmer findet man in Wirklichkeit in den zugänglichen Gewölben der Würzburger Festung und die Decke sowie das Fenster wurden aus einfachen Unterkünften vom Urlaub am Plattensee in Ungarn entnommen und zu diesem Zimmer zusammengefügt.

Der kleine Poet hat es sich auf einer kleinen Schmuckschatulle gemütlich gemacht und sich in ein Sticktischdeckchen eingekuschelt. Auch der Ofen ist eine Schatulle und als Ofenrohr dient eine kleine Taschenlampe, an die schließlich noch ein Zylinder gehängt ist, der sonst als Verzierung für Flaschen dient.

Das dicke Buch mit den Blumen stammt aus dem Jahre 1965. Meine Oma Rosa (Oma „Hut“) hatte es sich wohl viel später eingebunden und darin kleine Aufzeichnungen gemacht. Vielleicht wird Kasperle eines Tages dazu kommen, die kleinen Buchstaben darin zu lesen und etwas Rührendes darin entdecken.

Natürlich wirst du auch andere kleine Gegenstände finden, die alle zusammen ein wenig ein Bild ergeben, das Kasperle das Gefühl gibt, er habe es schon einmal irgendwo gesehen.

Und vielleicht hast du ja auch schon dieses Gefühl gehabt, die Szene zu kennen? Tatsächlich hat es vor langer Zeit ein berühmter Maler so ähnlich auf Leinwand gezaubert. Oder stand Kasperle vielleicht Modell dafür?

Ach und sieh nur, dass die Jacke links an der Wand fehlt, die man auf dem Originalgemälde bewundern kann. Doch das macht nichts.

Es ist schließlich Sommer in Kasperles Träumen…

Willkommen in Flaggenstein!

Herzlich willkommen in Flaggenstein! Lasse auch du dich von den Abenteuern in den Bann ziehen, die Lukas und seine Freunde hier erleben. Flaggenstein ist nämlich nicht wie andere Städtchen. Die Bewohner hier glauben doch noch tatsächlich an Märchenfiguren!

Flaggenstein Marktplatz

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Abenteuerliche Grüße von

Michael Kästner