Flaggenstein wünscht Frohe Ostern!

Liebe Gäste und Kinder,

wir gehen nun in die Osterpause und bedanken uns bei den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ganz herzlich für die tapferen und geduldigen Projekttag. Heute haben wir noch einmal mit Gastspielern ein paar Szenen gedreht und wir kamen wieder gut voran:

Nach den Ferien machen wir dann mit den Förderschülerinnen und schülern weiter. Wir können berichten, dass die spannende Kerkerszene bald abgeschlossen werden kann! Danach zieht unser Koffertheater wieder in die renovierten Räumlichkeiten um. Hier haben wir dann wieder mehr Ordnung und Übersicht. Nach dem Abschluss der Kerkerszene werden wir an einer ganz lustigen Zwischenszene drehen. Mehr verraten wir aber noch nicht ;-). Wenn diese Szene dann im Kasten ist und die Filmbearbeitung und Vertonung erfolgt ist, präsentieren wir Folge 3. Was haltet ihr vom Folgentitel „Geisterstunde“ oder „Ein gefährlicher Besuch“?

Jetzt wünschen wir allen Frohe Ostern und noch einmal vielen Dank für das schöne Projekt. Wir lieben es!

10 000 Besucher in Flaggenstein

„Herr, Schaffner, hat denn unsere Anzeigetafel am Bahnhof überhaupt so viele Ziffern, um die ankommenden Besucherinnen und Besucher (und Figuren aller Art natürlich) zu zählen?“

„Aber natürlich, Herr König“, antwortet der Schaffner, „fünf Zahlen nebeneinander schafft sie allemal.“

„Fünf Zahlen nebeneinander? Moment, also dann kann unser Zählgerät bis wieviel zählen?“

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Ein Neues Jahr in Flaggenstein

Paul Plaudertasche: Liebe Besucherin und Besucher von Flaggenstein, liebe hierher Verirrte. Wir begrüßen Sie herzlich im Land voller Abenteuer und Zauberei. Wir hatten ein wunderbares Silvesterfest und liebten das Feuerwerk über der Burg. Auf dem Markplatz hatten sich die verschiedensten Figuren zusammengefunden und wir können berichten, dass es friedlich zuging. Willi Wachtmeister musste nur ein einziges Mal eingreifen, als ein Sternenspeier der Fee eine Katze erschreckte. Nach ein paar Streicheleinheiten schnurrte sie aber wieder zufrieden. Wir haben die Gelegenheit gegriffen und ein paar Persönlichkeiten von Flaggenstein gebeten, uns ihre guten Vorsätze für das Neue Jahr zu nennen. Folgenden Antworten haben wir erhalten: Ein Neues Jahr in Flaggenstein weiterlesen

Frohe Weihnachten überall

Liebe Kinder und Besucher/innen von Flaggenstein,

nicht überall geht es so friedlich und liebevoll zu wie in Flaggenstein. Natürlich gibt es auch hier Abenteuer zu bestehen, doch niemand braucht Angst haben.

In der echten Welt ist das manchmal anders. Jedoch lasst euch sagen, dass das Leben wunderschön und magisch sein kann. Es gibt so viele Dinge zum Entdecken, Staunen und Lachen. Das Tolle daran ist, dass wir alle die Welt schöner machen können, indem wir freundlich zu anderen sind und versuchen, andere auch mal zu verstehen, wenn sie eine andere Meinung haben als wir. Wichtig ist, sich gegenseitig in seiner Besonderheit anzunehmen und nicht so sehr zu streiten, dass man sich verletzt.

Das Weihnachtsfest ist etwas ganz Besonderes. Da besinnen sich die Menschen darauf, dass es die Liebe und den Frieden gibt und machen sich schöne Geschenke. Manchmal müssen die gar nicht teuer sein. Auch Selbstgemachtes kann das Herz sich freuen lassen. Und „Danke“ ist ein schönes Wort, das man ruhig öfter einmal benutzen kann. Danke für ein schönes Jahr an meine MarionettenspielerInnen und unsere Projektleitung Judith. Danke an alle, die uns dabei unterstützen, wie ein ganzer Film entsteht und dass alle soviel Geduld haben, wenn die Folgen auf sich warten lassen. So, nun kannst du selbst üben, „Danke“ zu sagen. Überlege doch mal, was dich gefreut hat und wer zum Beispiel an Weihnachten an dich gedacht hat. Dann melde dich doch mal bei ihm/ ihr statt nur eine Handynachricht zu schicken. Was meinst du, was für eine Freude du bereitest!

Viele Grüße, fröhliche Weihnachten und ein gutes Neues Jahr wünscht dir Michael Kästner.

Zum Bild könnte ich dir natürlich eine Geschichte erzählen, doch Halt! Du hast doch selber Fantasie und sicher tolle Gedanken dazu. Wenn dir etwas Schönes einfällt, schreibe es einfach als Kommentar. Na, ob sich wer traut?

Winter in Flaggenstein

Liebe Untertäninnen und Untertanen, liebe Flaggensteinbesucherinnen und Besucher,

während die Adventszeit beginnt, spüre ich mal wieder die Last, welche ein König aus Liebe zu seinen Bürgen auf sich nimmt. Meine schwere Goldkrone gefriert allmählich durch die kalten Tage auf meinem grauen Königshaar. Nein, das ist nicht lustig!

Die Gruppe um das Marionettenprojekt lässt sich dagegen von Wind und Wetter auf dem Dachboden nicht erschüttern und dreht tapfer ihre Szenen Schritt um Schritt. Oder heißt das Schnitt um Schnitt?

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Foto: Miklos, Jana, Christian, Sammy (teilw. nicht zu sehen) drehen die 3. Folge von Lektion 1: Wie man einen Drachen rettet.

Nachdem der Kerkermeister Dieter Dietrich endlich einen Gefangenen in der dunklen Zelle zu bewachen hat, sind plötzlich Schritte zu hören. Die klappern die steinerne Treppe zur Kerkertür hinunter. Hm, wer das wohl ist? Ich wäre ja zu neugierig und würde ja zu gerne nachsehen, aber bitte – meine Damen und Herrschaften und liebe Kinder – ein König hats nicht leicht. Vielleicht erinnert ihr euch oder wisst ihr schon, dass es schon bald zu einer geheimnisvollen Enthüllung kommen wird? Und nun stellt euch mal vor: Das Fernsehen will davon berichten! Darum habe ich mir vorgenommen, gleich ein heißes Sprudelbad zu nehmen. Jaja, ich weiß, eigentlich bade ich ja nur einmal im Jahr und das wäre erst im nächsten Monat. Aber was tut man nicht alles für Flaggenstein … Drum lasse ich euch jetzt alleine und schaut doch lieber selbst einmal nach, wer da so klappernd die Treppe zum Kerker hinabsteigt… Die Auflösung gibts entweder im Buch oder in Folge 3, die ungefähr im März 2017 veröffentlicht wird.

Ach, wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Kindern für den Spaß und das Durchhalten bei unserem Marionettenprojekt. Und nun wünschen wir allen eine friedliche Adventszeit und eine schöne Winterzeit. Vielleicht gibts ja irgendwann Schnee?

Hoheitsvoll Karl König von Flaggenstein 😉

So, jetzt aber Augen zu oder Tür schließen. Der Herr König nimmt nun sein Bad! Blubb…

Der Dreh von Folge 3 kann beginnen!

Liebe Gäste, wir freuen uns sehr, euch mitteilen zu können, dass unser Marionettentheater wieder seine Vorhänge öffnet! Mit dem neuen Schuljahr führen wir das Marionettentheater weiter und starten am 20.09.2016 mit dem Dreh der 3. Folge. Der Dreh von Folge 3 kann beginnen! weiterlesen

Mitglieder des Projektes: Frank

Liebe Gäste,

heute stellen wir euch Frank vor, den wir als 1. Mitglied unseres Marionettenprojekts bezeichnen können. Er war bereits am ersten Aufbau des Koffertheaters beteiligt und hatte den Wunsch, einen Marionettenfilm zu drehen. Um ihn und den anderen diesen Wunsch zu erfüllen, schrieb Michael Kästner ein Marionettenstück. Niemand konnte ahnen, dass es zu einem Projekt wird, das inzwischen im Sinne der Entwicklung und Förderung der Kinder viel mehr ist als ein kleines Fadenpuppenspiel. Judith Träger hat mit Frank ein Portraitvideo gedreht, dass wir hier gerne zeigen. Wir stellen vor: FRANK…

DAS KOFFERTHEATER

Vor gar nicht langer Zeit fand ich meine vierzig Jahre alten Marionetten in Dachbodenschachteln. Es gelang mir dann in den Folgemonaten, neue Figuren meist sehr günstig zu ersteigern oder gebraucht zu kaufen. Um das Medium der Fadenfiguren zu den Kindern in unsere Gruppen zu bringen, musste eine mobile Lösung her: Ein alter Wanderkoffer und ein nicht mehr benötigtes Regal bildeten die Grundelemente. Mein Ziel war es, eine einfache Marionettenbühne zu bauen. Das Besondere dabei: Eigentlich bin ich nicht gerade handwerklich geschickt ;-). In der Folge des Projekts ist das eigentlich ein Schwerpunkt unseres Strebens: DAS KOFFERTHEATER weiterlesen

Deutschland im Halbfinale!

Guten Morgen, meine Damen und Herren! Hier ist wieder ihr Reporter Paul Plaudertasche. Ich melde mich hier live aus Flaggenstein. Bei mir habe ich Frau Groß, mit der wir nun ein Interview führen:

Paul Plaudertasche: Liebe Frau Groß, unsere Mannschaft steht im Halbfinale zur Europameisterschaft 2016. Wie haben Sie das Spiel erlebt?

Frau Groß: Meine Nerven! Hätten die Boum net aweng früher a Door schäyßen könna? Mäyn die denn in a Elfmetaschäyßen kumma? I man, dey ham fei goud gspielt. Wäy däy vorgange sin, so akribisch, als dädns Schach spüln oder a Schloss knacken.

Paul Plaudertasche: Nun, Frau Groß, haha. Sie müssen schon zugeben, dass das Elfmeterschießen ein Höhepunkt des Turniers war!

Frau Groß: No freili! Mei, mir hat fei der Mo do Leid ton, der mit di graue Haar. I hob denkt, der schäyßstn etz nei. Aber als der dräyber gschossen hot, meine Nerven! I därf mir suwos nimmer ouhschaun. I man, die Leute in Flaggenstein wissen doch, des i mi net aufregn därf.

flaggenstein Frau gross

Die wissen doch, was sonst passiert!

Paul Plaudertasche: Nun gut, Frau Groß. Nun ist es ja vorbei und wir freuen uns schon auf das nächste Spiel unserer großen Mannschaft gegen…

Frau Groß: …Fronkreisch oder Ischland!

Paul Plaudertasche: Ah, ich sehe, da kennt sich jemand aus! Danke Frau Groß für das Interview! Dies war für Sie, haha, live aus Flaggenstein, Paul Plaudertasche. Wir schalten nun zurück zur äh Homepage, haha…

Reich ist, wer träumen kann

Der arme Poet Marionettencollage

Es ist ein regnerischer Sommertag und wieder tropft es rhythmisch durch das Dach. Wie du siehst, ist Kasperle zu Hause geblieben und feilt wieder an ein paar Buchstaben für sein Gedicht, das schon seit Jahren kein Ende finden will. Wer es im Leben zu etwas bringen will, der sollte sich nicht allein aufs Träumen verlassen. Doch wehe dem, der gar nicht träumen kann. Er mag einen dicken Geldbeutel haben, doch sein Herz ist arm. Traurig, dass er es am Ende vielleicht gar nicht spürt.

Manchmal, an einem Tag wie diesen, kann man ein wenig loslassen und sich seine eigene kleine heile Welt erträumen. Und nur du selbst weißt, woraus sich dieser kurze Augenblick zusammensetzt. Lass uns nun einmal in das Innere vom Kaperle schauen und zusehen, woran er gerade denkt…

Man könnte meinen, der kleine Poet könne sich nicht einmal einen Teppich leisten. Doch das denkst vielleicht du! In Wirklichkeit siehst du in dieser Szene den wertvollen, hunderte Jahre alten Holzboden des großen Rittersaals in der Nürnberger Kaiserburg! Das glaubst du nicht? Dann sieh nur:

Kaiersburg Nbg Collage k

Die Wände von Kasperles Zimmer findet man in Wirklichkeit in den zugänglichen Gewölben der Würzburger Festung und die Decke sowie das Fenster wurden aus einfachen Unterkünften vom Urlaub am Plattensee in Ungarn entnommen und zu diesem Zimmer zusammengefügt.

Der kleine Poet hat es sich auf einer kleinen Schmuckschatulle gemütlich gemacht und sich in ein Sticktischdeckchen eingekuschelt. Auch der Ofen ist eine Schatulle und als Ofenrohr dient eine kleine Taschenlampe, an die schließlich noch ein Zylinder gehängt ist, der sonst als Verzierung für Flaschen dient.

Das dicke Buch mit den Blumen stammt aus dem Jahre 1965. Meine Oma Rosa (Oma „Hut“) hatte es sich wohl viel später eingebunden und darin kleine Aufzeichnungen gemacht. Vielleicht wird Kasperle eines Tages dazu kommen, die kleinen Buchstaben darin zu lesen und etwas Rührendes darin entdecken.

Natürlich wirst du auch andere kleine Gegenstände finden, die alle zusammen ein wenig ein Bild ergeben, das Kasperle das Gefühl gibt, er habe es schon einmal irgendwo gesehen.

Und vielleicht hast du ja auch schon dieses Gefühl gehabt, die Szene zu kennen? Tatsächlich hat es vor langer Zeit ein berühmter Maler so ähnlich auf Leinwand gezaubert. Oder stand Kasperle vielleicht Modell dafür?

Ach und sieh nur, dass die Jacke links an der Wand fehlt, die man auf dem Originalgemälde bewundern kann. Doch das macht nichts.

Es ist schließlich Sommer in Kasperles Träumen…