In kleinen Schritten durch das zweite Coronajahr

Um den Stillstand unserer Verfilmung von „Abenteuer in Flaggenstein“ zu überwinden, haben wir ein zweites Bühnenbild geschaffen. Es handelt sich dabei um die Hexenstube, in welcher die dunkle Hexe beim Aussuchen eines Zauberbesens tanzen  und singen wird. Die Bühne ist entsprechend der Geschichte zweigeteilt. Das wird vor allen Dingen jenen auffallen, die das Abenteuer gelesen haben. Ohne zu viel zu verraten, bedeutet das, dass die Hexenstube aus einem eher sauberen Damenzimmer besteht und einer dann dunkel werdenden Hexenküche.

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Hintergrund für den Wandel ins Dunkle ist der Umstand, dass die Hexe damals von den zwei Kindern (die Namen dürften bekannt sein ;-)) in den Ofen gestoßen wurde und es dadurch zur Verpuffung kam. Noch heute bekommt die „dunkle“ Hexe den Dreck nicht mehr aus ihren Kleidern heraus!

Ein Liebling der dunklen Hexe ist übrigens ihre Katze, die einen eigenen Platz neben dem Tischchen hat. Ich freue mich sehr, dass ich die begabte Künstlerin Babett Georgi für das Projekt gewinnen konnte. Sie malte mir ehrenamtlich für den guten Zweck ein Portrait der Marionettenkatze (eine mindestens 40 Jahre alte Pelham-Marionette – Werbung wegen Namennennung) Und im Fundus meiner Mutter fand ich dann auch noch einen goldenen Bilderrahmen. Schau nur, wie schön das jetzt passt! Das „Gemälde“ wird dann eine Wand der Hexenstube zieren. Eine kleine Wertschätzung für Babett und eine große Bereicherung für unser Bühnenbild! Vielen Dank dafür!

(c) m.kästner