Mein Glück daheim – my happyness at home

Stell dir mal vor, da war ich gerade dabei, mir ein feines Pilzsüppchen zu kochen. Was soll man denn sonst machen, wenn man nicht so gerne unter die Leute geht. Und wenn das so weiter geht mit den ganzen Streitereien außerhalb des Waldes, dann gute Nacht. Dann schaffst du dir vielleicht auch eine Katze an und bleibst freiwillig im Haus. Nun ja, Zuhause kann man ja allerlei schöne Dinge machen. Pfeffrige Lebkuchenziegel backen, um damit das Dach zu decken. Oder süße Schokolade so lange schmelzen lassen, bis man damit die Eingangstür neu anstreichen kann.

Und wenn es etwas halten soll, dann musst du natürlich ein wenig vom grünknusprigen Moorpilz dazu geben. Hihi, dachte ich mir, dass du noch nie von ihm gehört hast. Schließlich wächst der ja auch nur hier in Flaggenstein im Finsterwald.
Ach was, mein Pilzsüppchen ist doch nicht giftig!

Und denke nicht, dass ich nur hier an meinem Herd stehe und mir Zaubertränke ausdenke. Manchmal höre ich auch einfach meiner Katze beim Schnurren zu, singe vor mich hin oder tanze im Kreis herum. Ach, jetzt könntest du mir eigentlich erzählen, was du so daheim machst. Irgendetwas, dass dein ganz eigenes Leben durch die Kleinigkeit des Tuns bereichert. Und denk nicht, dass ich von der Welt nichts weiß, nur weil ich hier im Wald lebe. Nein, nein, mir ist schon klar, dass man bei euch draußen schöne Dinge macht. Auf dem Sofa zahnfaulzuckriges Popcorn knabbern, im Schrank nach dem schönsten Frühlingskleid suchen, es mit Blumensamen bestreuen und darauf warten, bis es erblüht. Oder was sonst noch so dein Herz lächeln lässt. Was in diesem Moment zählt, als säße man in einer Regenbogenseifenblase trotz allem, was um uns herum geschieht. Also, erzähle mir doch von deinem eigenen Daheimmoment …

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