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Ein Blick durchs Schlüsselloch

Guten Tag, liebe Kinder und Kindgebliebene,

zur Zeit befinde ich mich in einer misslichen Lage. Ihr kennt mich nicht? Na, ich bins, Paul Plaudertasche, der weltberühmte Reporter aus Flaggenstein. Man hat mich in Dr. Hilfs Klinik gesperrt, nur weil ich vor dem Schlossgespenst erschrocken bin! Was? Du hast es doch auch gesehen, das Schlossgespenst? Hm, durch dieses Dings da, das viele von uns befallen hat, ist ja auch so Manches in Vergessenheit geraten. Oder musste stillstehen. So auch die Dreharbeiten von „Wie man einen Drachen rettet“. Aber, und das ist die eigentliche Sensationsnachricht an diesem Wochenende, es geht weiter! Alle haben so toll zusammenholfen! Auch ihr Kinder. Ihr habt Masken getragen, Abstand gehalten und auch „Ausgehalten“, dass Freunde sooo weit weg waren. Das wird jetzt alles wieder ein bisschen leichter. Und nun kann ich von einem tollen Ereignis berichten, das euch alle hoch erfreuen wird. Äh, was? Äh, jaja, die Fußballmeisterschaft hat begonnen. Aber ich meinte doch die wichtigste Sache überhaupt:

Die Verfilmung unserer Geschichte geht weiter!!!

Zum ersten Mal nach langer Zeit haben sich die ersten TeilnehmerInnen unseres Projekts getroffen. Wir haben begonnen, unser Material für das Marionettentheater zu sortieren. Ohje, das ist ja wie Zimmer aufräumen! Weißt du denn, was man zum Spiel mit Puppen alles braucht?

Marionetten

Kleber, falls ein Fuß abfällt

Faden, falls eine Schnur reißt

hm, was noch?

Ein Brett, auf dem die Figur bespielt werden kann

Vielleicht ein … ein … ach, bin ich denn euer Lehrer? Überlegt doch selbst einmal, was man alles gebrauchen kann, um eine schöne Geschichte zu spielen …!

Wenn ihr wollt, dass ich davon berichte, malt mir doch ein Bild oder schickt mir ein Foto, was ihr für ein Marionettenspiel verwenden würdet und wofür … Das wird ein Spaß!

Wir jedenfalls haben nicht nur mit dem Aufräumen begonnen, wir haben auch etwas gaaaaanz Besonderes gemacht. Jaja … Oh, jetzt halte ich es kaum mehr aus, es NICHT zu erzählen. Oh, du hältst es doch auch kaum mehr aus, es wissen zu wollen?

Also gut, aber pssst: Im Marionettentheater Flaggenstein wird doch gerade das Hexenhäuschen im dunklen Wahaaaald von innen gezeigt! Und ihr wisst doch, aus was die Tür besteht? Ja, vielleicht, irgendwas mit Lebkuchen, Zuckerguss und gaaaanz viel Schokolade. Und hast du schon einmal durch eine Schokolade geschaut, durch die du noch nicht gebisssen hast? Na siehst du. Das geht irgendwie nicht. Man bekommt nur vom Zunahrangehen eine Schokoladennase!

Wir haben das geändert. Wir haben einfach ein Schlüsselloch auf die Schokoladentür geklebt! Uns jetzt können wir mit unserer Kamera heimlich beobachten, was im Hexenhäuschen geschieht!

Das ist ja spannend! Vielleicht lernen wir beim durchs Schlüsselloch schauen einen Zauberspruch? Oder wir lernen, einen Wünschesuppe zu kochen! Was denkst denn du, was man in einem Hexenhäuschen alles entdecken und beobachten könnte?

Nun, ein bisschen was werden wir tatsächlich erleben! Ha, nur noch mal zur Erinnerung: Plaudertasche, mein Name ist Paul Plaudertasche! Reporter, Kameramann, Allesmann! Und wir werden endlich an unserer Geschichte weiterdrehen. Ach, wird das eine spannende Folge! Wenn wir fertig sind mit dem Filmen, dem alles richtig zusammenschneiden und der Vertonung, ach und dem Singen!!!, dann erfährst du das genau hier auf flaggenstein.de!

Also habe noch ein wenig Geduld und freue dich schon auf eine weitere Folge von „Abenteuer in Flaggenstein, Lektion 1: Wie man einen Drachen rettet“!

Eine schöne, magische Zeit wünscht euer Paul Plaudertasche!

Ach, habt ihr vielleicht eine Idee, wie man eine Klinikzellentür aufkriegt? Äh, war nur so eine Frage für einen Freund …

In kleinen Schritten durch das zweite Coronajahr

Um den Stillstand unserer Verfilmung von „Abenteuer in Flaggenstein“ zu überwinden, haben wir ein zweites Bühnenbild geschaffen. Es handelt sich dabei um die Hexenstube, in welcher die dunkle Hexe beim Aussuchen eines Zauberbesens tanzen  und singen wird. Die Bühne ist entsprechend der Geschichte zweigeteilt. Das wird vor allen Dingen jenen auffallen, die das Abenteuer gelesen haben. Ohne zu viel zu verraten, bedeutet das, dass die Hexenstube aus einem eher sauberen Damenzimmer besteht und einer dann dunkel werdenden Hexenküche.

mde

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